Im Folgenden dokumentieren wir chronologisch den Einsatz der Eppendorfer SPD für den Neubau des Falkenheims für die Eppendorfer Falken:
Während einer gemeinsamen Vorstandssitzung der SPD-Ortsvereine Eppendorf-Denkmal und -Heide am 24. Mai 2007 informierten sich die Sozialdemokraten über die Forderungen und Pläne der Eppendorfer Falken hinsichtlich des Baus eines neuen Jugendtreffs in Eppendorf-Mitte.
Rückblick: Karfreitag 2005 brannte der von den Eppendorfer Falken genutzte Jugendtreff an der Elsa-Brändström-Str. aufgrund eines technischen Defekts vollständig aus. Die SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid reagierte sofort und stellte eine Anfrage an die Verwaltung bezüglich eines Ersatzes. Es zog sich über ein Jahr hin, bis die Brandruine niedergelegt worden war. Aufgrunddessen verzögerte sich auch die Auszahlung des Versicherungsbetrages, so dass ein schneller Neubau nicht möglich war. Ebenfalls ergebnislos blieb die Zusage der Verwaltung, eine Übergangslösung zu suchen.
Die Eppendorfer Falken versuchten, ihre Kinder- und Jugendarbeit für Eppendorf in Höntrop im Falkenheim an der Hönnebecke aufrecht zu erhalten. Dies gelang wegen der zu großen Entfernung für Kinder von Eppendorf nach Höntrop nicht. Als die Eppendorfer Falken erfuhren, dass der mittlerweile ausgezahlte Versicherungsbetrag in den allgemeinen Bochumer Haushalt überführt worden war, alarmierten sie die Öffentlichkeit mit der Forderung, diesen zweckgebunden zur Wiedererrichtung eines Jugendtreffs in Eppendorf einzusetzen. Dazu stellte SPD-Ratsmitglied Astrid Hinze schon vor einigen Wochen einen Antrag im Rat, der von ihrer sozialdemokratischen Kollegin Martina Schnell im Jugendhilfeausschuss des Rates unterstützt wurde.
Anlässlich des von den Falken Eppendorf geplanten „Solidaritätsfests“ am Sonntag, 3. Juni 2007 von 14.00 - 18.00 Uhr auf dem Parkplatz des "Dänischen Bettenlagers" in Eppendorf-Mitte, stellten die Vertreter der Falken noch einmal ihre Forderungen vor: Errichtung eines Gebäudes am alten Standort nicht nur für einen Jugend- sondern auch für einen Bürgertreff und damit offen für andere Gruppen sowie für Jung und Alt in Eppendorf. Die Vorstände der SPD-Ortsvereine-Denkmal und -Heide stellten sich geschlossen hinter diese Forderungen und beauftragten ihre Mandatsträger in Rat (Astrid Hinze) und Bezirk (Georg Mollenhauer) sich in den Gremien für einen Auftrag an die Stadtverwaltung Bochum hinsichtlich einer konkreten Planung einzusetzen. Gleichzeitig sagten sie einen Besuch des „Solidaritätsfests“ der Falken zu.
Das Bild (v.l.): Klaus Radojewski, Beisitzer im Sozialistischen Jugendring Die Falken Bochum, Sabine Vollgold, Schriftführerin der Falken Eppendorf, Egbert Nienaber, stellv. Vorsitzender SPD-OV Eppendorf-Heide, Georg Mollenhauer, Bezirksvertreter und Vorstandsmitglied Eppendorf-Denkmal sowie Astrid Hinze, Ratsmitglied und Vorsitzende SPD-OV Eppendorf-Heide.
Wie auf der gemeinsamen Vorstandssitzung am 24. Mai 2007 zugesichert, besuchten die Eppendorfer SPD-Mandatsträger Astrid Hinze (Rat) und Georg Mollenhauer (Bezirk) das Solidaritätsfest der Eppendorfer Falken auf dem Parkplatz der Firma „Dänisches Bettenlager“ in Eppendorf-Mitte. Beide sicherten den dort anwesenden Mitgliedern der Falken noch einmal ihre Unterstützung für die Pläne eines Bürgertreffs am Platz des früheren Jugendtreffs zu.
Beim Solidaritätsfest im Gespräch mit einer Vertreterin der Presse (mit dem Rücken zum Betrachter) v.l.: Astrid Hinze, Georg Mollenhauer, Klaus Radojewski (Falken Bochum), Sabine Vollgold (Falken Eppendorf).
Gute Nachrichten für die Eppendorfer Falken und für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich an der Unterschriftenaktion für die Wiedererrichtung eines Jugendtreffs in Eppendorf beteiligt haben: Am Sportplatz Engelsburger Straße soll mit dem Versicherungsbetrag von 345.000 EUR für den 2005 abgebrannten Pavillon an der Elsa-Brändström-Straße ein neuer Jugendtreff errichtet werden. Eine entsprechende Bauvoranfrage liege bereits vor. Hierüber informierte die Stadtverwaltung anlässlich der Ratssitzung am 14. Juni mit einer schriftlichen Mitteilung. „Unsere Anstrengungen waren also erfolgreich“, freute sich Ratsmitglied Astrid Hinze. Zwar komme der Jugendtreff dann nicht zurück an den gewünschten, zentral gelegenen alten Standort. „Die Hauptsache ist aber, dass die Kinder- und Jugendgruppen der Falken und die von der städtischen Straßensozialarbeit betreute Jugendgruppe, die alle zwischenzeitlich behelfsmäßig in Höntrop untergebracht waren, nun in Eppendorf wieder eine Heimat finden.“ Allerdings dränge die Zeit: „Wenn bis März 2008 nicht der Baubeginn am Sportplatz erfolgen kann, erstattet die Versicherung nur den geringeren Zeitwert für den abgebrannten Pavillon in Höhe von 145.000 Euro.“
Zum ersten Spatenstich für den Bau des neuen Vereinsheims der Falken Eppendorf hatten sich Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung, Presse und selbstverständlich Mitglieder der Falken selbst eingefunden. Der erste Spatenstich wurde von Frau Helga Hundrieser (CDU-Ratsmitglied), Herr Frank Allmeroth (Amtsleiter Zentrale Dienste, Frau Astrid Hinze (SPD-Ratsmitglied, Herr Lothar Keßler (Jugendamt) sowie Bezirksbürgermeister Hans Balbach (CDU) vorgenommen (Bild links v.l.). Anschließend begutachteten die anwesenden Falken die Pläne für das neue Vereinsheim (Bild unten).
Zusammen mit Werner Esser (Zentrale Dienste) steckte Astrid Hinze das Areal des projektierten Vereinsheims in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes Schwarz-Weiß Eppendorf ab (Bilder unten).
Das Gesamtareal des Falkenheims von oben gesehen.
Länger als erwartet zog sich die Fertigstellung des Vereinsheims für die Eppendorfer Falken hin. Doch schließlich konnte Bezirksbürgermeister Hans Balbach (CDU) (3.v.l.) in Anwesenheit zahlreicher örtlicher Politiker und Verwaltungsmitarbeiter den Schlüssel an die "Hausherren", Klaus Breddemann, Streetworker der Stadt Bochum (1.v.l.), und Klaus Radojewski, Vorsitzender der Eppendorfer Falken (2.v.l.), übergeben.
Außerdem waren u.a. anwesend (weiter v.l.): Christian Rohde, Jugendamt der Stadt Bochum, Heinz-Peter Grzegorasczuk (Bezirksvertreter CDU), Georg Mollenhauer (Bezirksvertreter SPD), Astrid Hinze (Ratsmitglied SPD), Dieter Rakowski (Bezirksvertreter SPD). Anschließend nach dem Grußwort erfolgte die Schlüsselübergabe durch Bezirksbürgermeister Hans Balbach
sowie die Kofferübergabe des "Falkenkoffers" durch eine Vertreterin des Falken-Bundesverbandes an Klaus Radojewski.
Bei bestem Wetter hatten die Falken ihre Spielstraße für die anwesenden Kinder aufgebaut. Bei Kaffee und Kuchen, Würstchen und Bier wurde die Übernahme des Falkenheims gefeiert.
Wir Eppendorfer Sozialdemokraten wünschen den Falken alles Gute und hoffen, dass das Vereinsheim bald mit Leben gefüllt wird.