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Geschichte der SPD in Eppendorf

Es ist nicht bekannt, wann genau die SPD in Eppendorf mit ihrer politischen Arbeit begonnen hat. Die vorhandene historische Fahne stammt spätestens aus den zwanziger Jahren, so dass davon auszugehen ist, dass schon vorher sozialdemokratische Aktivitäten vorhanden waren, die in die Gründung eines Ortsvereines Eppendorf mündeten.

Parteifahne des SPD-OV Eppendorf-Heide

(Bild links: Parteifahne des SPD-OV Eppendorf-Heide)

Nach Verbot der SPD während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gründete sich der SPD-Ortsverein Eppendorf 1945 neu. Der Mitgliederzuwachs, den der populäre Bundeskanzler Willy Brandt zu Beginn der siebziger Jahre der SPD einbrachte, führte dazu, dass der Eppendorfer Ortsverein kaum noch zu verwalten war. Die Konsequenz war die Teilung in die Ortsvereine Eppendorf-Heide und Eppendorf-Denkmal im Jahre 1971. Beide Parteigliederungen fühlen sich aber weiterhin eng miteinander verbunden.

Tagungslokale in den siebziger und achtziger Jahren waren zumeist die Gaststätten „Mausefalle“ und „Marlinghaus“, vereinzelt auch „Haarmann“. Seit 1991 tagen die Mitglieder in der Regel in einem Teil eines nicht mehr benötigten alten Schulpavillons der Dietrich-Bonhoeffer-Schule an der Ruhrstr. 150, der als Vereinsheim dient und in Eigenleistung umgebaut wurde.

Historisches SPD-Logo

(Bild links: Historisches SPD-Logo)

Die bisherigen Vorsitzenden
Siegfried Sieg von 1971 bis 1972
Klaus Heuner von 1972 bis 1974
Siegfried Kluwe von 1974 bis 1976
Klaus Heuner von 1976 bis 1981
Siegfried Kluwe von 1981 bis 1988
Dieter Rakowski von 1988 bis 1998
Astrid Hinze seit 1998
Vereinsheim Ruhrstr. 150

(Bild links: Vereinsheim Ruhrstr. 150)

Zur Zeit zählt der SPD-OV Eppendorf-Heide ca. 110 Mitglieder.

Aktivitäten der vergangenen Jahre

Abseits der Wahlkämpfe gibt es immer wiederkehrende Veranstaltungen, die der Ortsverein jedes Jahr veranstaltet. Dazu gehörte vor allem der traditionelle „Tanz in den Mai“ am 30. April, auf der auch die Jubilarehrung des Ortsvereins durch prominente Mandatsträger vorgenommen wurde.

Jubilarehrung01 Jubilarehrung02

(Bilder: Jubilarehrung durch Klaus Hasenfratz, MdB, (links) und Ministerpräsident Wolfgang Clement (rechts)).

Neujahrsempfang01 Neujahrsempfang02

Eine feste Einrichtung ist seit Jahren der Neujahrsempfang des Ortsvereins für die Kirchen, Verbände und Vereine in Eppendorf.

Ostereier Monte Schlacko

Weitere feste Termine im politischen Vereinsleben ist die Ostereier-verteilung an jedem Ostersamstag an der Ecke Ruhrstr./Gartenstr. Das Bild zeigt das Jahre 1997 mit den damaligenVorstandsmitgliedern (v.l.) Karl-Heinz Holtei, Friedhelm Reichert, Dieter Rakowski, Ingeborg Taube, Margarete Langner und Adolf Beste.

Margarete und Martin Meier bei der Spielstandsbetreuung auf dem „Monte Schlacko“ im Rahmen des traditionellen Bergfestes des SPD-Stadtbezirks Wattenscheid im Jahre 1999.

Sitzung Monte Post

Politische Themen in Eppendorf im Jahre 1997: Bekannt gewordene Bebauungspläne der VEBA-Wohnen (heute Viterra) im Bereich Hermann-Löns-Straße, Karl-Arnold-Straße und Tulpenweg sorgten bei den dortigen Anwohnern für Unruhe. Der SPD-OV Eppendorf-Heide lud die Anwohner und die Spitze der SPD-Bezirksfraktion zur Erörterung der Bebauungspläne ins Vereinsheim ein, dass aus allen Nähten platzte (Bild links). Das Bild zeigt in der Mitte den damaligen Bezirksvorsteher Willy Fritsch (SPD). Letztendlich wurden die Pläne nicht weiterverfolgt. Das Bild rechts zeigt die alte Eppendorfer Post, um deren Erhalt der SPD-OV Eppendorf-Heide als erster den Kampf aufnahm. Entgegen der damaligen Zusage des anwesenden Post-Vertreters in einer Bürgerversammlung wurde die Eppendorfer Post wenige Jahre später doch geschlossen. Der Vertrag zwischen der bei FRIBOLA und der Post AG über die dort eingerichtete Postagentur wurde nach einigen Jahren gekündigt. Die Postagentur ist mittlerweile in die Räume der Firma KIT24 Druckpatronen, Ruhrstr. 77, untergebracht. Die SPD wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass postalische Dienstleistungen in Eppendorf erhältlich sind.

Meeting Fussball

„Mens sana in corpore sano“ (Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper): Dafür wurde im erfolgreichen Bundestagswahlkampf 1998 gesorgt.

Das Bild links zeigt Mitglieder des Ortsvereins bei einem Wahlkampfseminar (von links nach rechts stehend: Siegfried Kluwe, Gerd Ostmeier, Adolf Beste, Karl-Heinz Holtei, Rainer Schug [Seminarleiter]. Sitzend von links nach rechts: Astrid Hinze, Margarete Langner, Ingeborg Taube). Das Bild rechts zeigt die Fußballer der Eppendorfer SPD verstärkt durch zwei Spieler vom FC Neuruhrort vor dem Spiel gegen die Alten Herren von SW Eppendorf: (Stehend von links nach rechts: Zwei A-Jugendspieler FC Neuruhrort, Ingo Hinze [Eppendof-Heide], Rolf Lorenz [Eppendorf-Denkmal]. Hockend von links, Rainer Bollmann, Helmut Mogge [beide Eppendorf-Denkmal], Ingo Kuhn [Eppendorf-Heide], Hans-Peter Herzog [Eppendorf-Denkmal].

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